Mit der Tour of Georgia habe ich nun mein zweites Rennen als Profi in den Vereinigten Saaten absolviert. Die lange Anreise und die 6h Zeiumstellung habe ich dieses Mal sehr gut verkraftet. Nachdem wir bereits drei Tage vor der ersten Etappe angereist waren, haben wir die ersten Tage genutzt, um uns sowohl der Zeitumstellung als auch dem Klimawechsel anzupassen.
Mit Robert Förster haben wir auf den ersten Etappen probiert, immer eine gute Ausgangsposition für ihn als Sprinter zu schaffen. Leider war dieses Mal nicht mehr als ein dritter Platz auf der ersten Etappe drin. Generell war die Rundfahrt sehr schnell und schwer. Das kam mir vor wie 7 Tage Amerikanische Meisterschaft.
Nach den zwei Bergetappen der Rundfahrt stand recht schnell fest wer diese Tour of Georgia gewinnen wird. Meine Beine waren von Tag zu Tag besser und ich hatte absolut das Gefühl, dass es sich gelohnt hat, hier das Rennen zu fahren. Auf der Schlussetappe von Atlanta war ich dann sogar in einer recht großen Spitzengruppe dabei - leider jedoch nur solange, bis mir ein amerikanischer Fahrer voll in mein Hinterrad gefahren ist und mich damit vom Rad holte. Zum Glück war es nass und verregnet, so sind die Blessuren nur halb so schlimm. Aber es hat nicht viel gefehlt, dass dieser Fahrer meine Wut zu spüren bekommen hätte. Wenn der Kommissär nicht daneben gestanden hätte, wäre es auch passiert.
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Nun fahre ich noch den Henninger Turm und werde dann in Thüringen meine großen Traininigsrunden ziehen.
Bis bald, euer Seppel. |