Mit fünf Rennen nach der Tour de France, war die Woche mal wieder schnell rum. Aber solche Rennen sind sehr gut nach drei Wochen gleichbleibender Dauerbelastung, denn die Kraft für Antritte geht dir durch das hohe Grundtempo bei der Tour etwas verloren. Und trainieren würde man ja auch so. Demnach halte ich es seit zwei Jahren so, dass ich die Kriterien so nutze, um auch mal wieder Antritte und Sprints zu trainieren. Am Montag habe ich Ratingen bestritten und Dienstag dann Mönchengladbach
Am Mittwoch habe ich in Neuss nicht nur das Rennen gefahren, nein ich habe mit meinem Beifahrer (siehe Bild) auch eine schnelle Runde hingelegt - für einen guten Zweck. Es hat mir sehr gefallen, dass der Veranstalter sich hier für Behinderte engagiert. Das Rennen in Neuss konnte übrigens mein Teamkollege Markus Fothen gewinnen, war ja ein Heimspiel für ihn. Danach ging es nach Hannover. Dort hatte ich am Donnerstag einen ganzen Tag zum entspannen, um am Freitag die "Nacht von Hannover" zu bestreiten. Insgesamt habe ich an drei Wettbewerben teilgenommen. Das Ausscheidungsfahren, wo immer der letzte pro Runde ausscheidet und ein Mannschaftszeitfahren über 5 Runden. Bei beiden Wettbewerben belegte ich Rang zwei. Im großen Rennen, was Erik Zabel gewann, konnte ich einige Male mit kleinen Gruppen Vorstöße wagen, aber Milram hat das Rennen von Anfang an kontrolliert. In der Nacht ging es dann nach Bühl zum Paarzeitfahren, wo Markus Fothen und ich am Samstag zum ersten Mal einen Sieg in dieser speziellen Disziplin einheimsen konnten. Man, haben wir uns gefreut und sind echt stolz darauf. Ich bin jetzt schon gespannt wie es bei der "Deutschland Tour" läuft. Aber heute werde ich erst einmal auf zwei Rädern Gas geben, mit meinem Motorrad nämlich.
Bis bald, euer Seppel. |
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