Vom 16.05 bis 22.05.2005 habe ich die Volta Catalunya bestritten. Mit einer Bergankunft in Andorra und einem Bergzeitfahren war es eine recht anspruchsvolle Rundfahrt. Zahlreiche Top Fahrer haben an diesem Rennen teilgenommen. So waren neben Jan Ulrich auch Iban Mayo, A. Valverde und viele weitere Top Athleten vertreten. Davide Rebellin hat auf der Königsetappe mit seinem 8. Platz eine souveräne Leistung gezeigt. Beat Zberg hat mit einem 2.Platz ganz knapp den Sieg verpaßt, und das hätten wir ihm wirklich gegönnt nach dieser schnellen und schweren Etappe am Samstag. Mit einem 4.Platz auf der Schlußetappe im Massensprint war ich im großen und ganzen mit meiner Leistung während dieser Rundfahrt zufrieden und die Beine wurden von Tag zu Tag besser. Direkt im Anschluß habe ich mich in mein Auto gesetzt und bin von Stuttgart nach Livigno in ein weiteres Höhentraining gefahren. Hier habe ich unter anderem die Giromannschaft am Montag besucht und mich kurz mit den Jungs unterhalten. Nach zwei weiteren Wochen in den Bergen war ich nun insgesamt 5 Wochen im Höhentraining. Dies sollte meine persönlich Tour Vorbereitung gewesen sein. Die Höhenkette hat mit dem Aufenthalt in Teneriffa begonnen und wurde durch ein zweites Höhentraining direkt nach der Niedersachsen Rundfahrt fortgeführt.
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Als letzter Abschnitt standen nun die 2 Wochen Livigno in der Planung. Mit gut 1100 Trainingskilometern in den Alpen hatte ich vor allem mit dem Wetter viel Glück. Ich konnte ohne Kompromisse alle Einheiten absolvieren und habe sehr gut trainiert. So war es fast normal, wenn man an einem Trainingstag, gut 3500 Höhenmeter absolviert hat. Auch die höchste Passstraße Europas habe ich befahren und habe so auf 2758 Meter einen wirklich bewundernswerten Ausblick über die Alpen gehabt. Das ist der kleine Lohn für die Strapazen bergauf. :-)
Nun fliege ich direkt zur Dauphiné Liberé und werde dann nur noch das Mannschaftszeitfahren in Eindhoven sowie die Deutschen Meisterschaften im Zeitfahren und dem Straßenrennen absolvieren. Und endlich ist es soweit und die Tour de France beginnt. Wenn alles so bleibt und meine Form sich bei den nächsten Rennen bewährt, bin ich ganz zuversichtlich. Wer letztendlich vom Team Gerolsteiner an den Start der großen Schleife geht wird noch bekannt gegeben. Bis dahin heißt es, weiter hart arbeiten und das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Bis bald, Seppel.
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