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Mit dem dritten Weltcuprennen "Paris - Roubaix" endeten meine zwei Wochen Belgien - Frankreich- Aufenthalt. Trotz guter Beine war des Rennen für mich nach 190km zu Ende. Auf der wohl schwersten Passage des Rennens (der Wald von Arenberg) hat es mich bei einem Sturz mit erwischt. Zunächst bin ich gleich wieder aufgestanden, habe mir das Rad geschnappt und bin weiter gefahren. |
Der linke Schalthebel und der Lenker waren zwar verdreht, aber ich wollte unbedingt weiter. Nach knapp 15km tat meine linke Hand dann enorm weh. So habe ich angehalten und den Handschuh ausgezogen, um nachzusehen, was da ist. Die Hand war richtig angeschwollen und beim Abtasten hat es fürchterlich weh getan. Da sich niemand in diesem Moment sicher sein konnte, ob die Hand gebrochen ist, habe ich das Rennen an dieser Stelle aufgegeben. Es war ein harter Schlag für mich und ich wollte nur schnell die Gewissheit haben, was mit meiner Hand ist. Montag Morgen bin ich sehr zeitig ins Krankenhaus gefahren und habe mich untersuchen lassen. Die behandelnde Ärztin konnte mich jedoch positiv überraschen. Die Röntgenbilder zeigten keinerlei Fraktur. Mir viel ein Stein vom Herzen, denn ich wollte nicht, wie schon im Vorjahr, mit einer Auszeit durch die letzten zwei Wochen im April gehen. Die Prellung und die Schmerzen gehen schon wieder einigermaßen, so dass ich davon ausgehen kann, auf jeden Fall bei der "Niedersachsen Rundfahrt" am Start zu stehen. Man sieht eben doch, dass gerade im Profiradsort immer auch ein wenig Glück dazu gehört, um dabei zu bleiben. Gerade bei einem Rennen wie "Paris-Roubaix" kann ein Defekt oder eben ein Sturz jedes Vorhaben bremsen. |